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Sommer

(4) Heitere Gespräche bei diffuser Traurigkeit: ein Fall von Nostalgie?

Obwohl die Atmosphäre grundsätzlich heiter war, so schien den gesamten Abend über auch eine diffuse Form von Traurigkeit durch die Gespräche und aus den Gesichtern. Die unterschwellige Traurigkeit an diesem Abend hatte nicht vordergündig mit den mindestens vier Sterbefällen zu tun, die unser Jahrgang inzwischen zu verzeichnen hat. Vielleicht war die Traurigkeit ja auch eher im Phantomschmerz über einen zurückliegenden Heimatverlust begründet — mit anderen Worten: Nostalgie.

Durchschlagend war jedenfalls der wenig überraschende Gesamteindruck: Die letzten 25 Jahre sind an uns allen nicht spurlos vorbeigezogen. Obwohl die Atmosphäre grundsätzlich heiter war, so schien den gesamten Abend über auch eine diffuse Form von Traurigkeit durch die Gespräche und aus den Gesichtern. Ich weiß nicht, ob es nur mir so ging, was gut möglich ist: Die ganze vorausgehende Urlaubswoche über hatte ich fast nur mit Menschen zu tun, die stimmungsmäßig bessere Tage gesehen hatten. Meine Mutter war in tiefer Trauer über den Verlust ihrer Mutter, meiner Großmutter. Meine ehemalige Nachbarin, die ich im Krankenhaus besuchte, hatte gerade künstliches Koma und Nahtoderlebnisse hinter sich. Viele andere, die in meinen Zentralerinnerungen immer höchstens vierzig waren, waren jetzt so erschreckend alt geworden oder hatten sich teilweise zusätzlich so arg gehen lassen, dass das Thema der Vergänglichkeit wie der Elefant im Raum stand.

Die unterschwellige Traurigkeit an diesem Abend hatte nicht vordergündig mit den mindestens vier Sterbefällen zu tun, die unser Jahrgang inzwischen zu verzeichnen hat. Ein damals sehr junger Mann (wird er schon 20 gewesen sein?) ist relativ früh nach dem Abitur bei einem Sportunfall in den Bergen tödlich verunglückt. Wir waren nicht befreundet und hatten auch wenig Interesse aneinander, obwohl gerade zur Abiturzeit unsere jeweiligen Freundeskreise immer stärkere Überscheidungen hatten; es war ein erschütternder Fall. Ein weiterer Kollegiat ist 2017 aus mir unbekanntem Grund verstorben. Eine Frau, die schon in der Schulzeit so stark an Muskelkraft verloren hatte, dass sie regelmäßig von Mitschülerinnen geführt werden musste und später lange Zeit im Rollstuhl saß, war um den letzten Jahreswechsel herum verstorben. Eine weitere Frau starb erst vor wenigen Monaten, wie einer Sterbeanzeige der lokalen Zeitung zu entnehmen war, die in der WhatsApp-Gruppe des Jahrgangs kursierte (Todesursache unbekannt).

Unsere Schule war sehr groß und umfasste zur Abiturzeit, wenn ich mich nicht täusche, zirka 1000 Schüler; die Kollegstufe 13 und damit die Zahl derjenigen, die Abitur gemacht haben, betrug im Jahr 2000 laut Zählung einer Freundin 89 Personen. Man kannte schon damals nicht jeden, geschweige denn behielt man alle nach dem Abitur in den Augen. Auf dem Gruppenbild unseres 25-jährigen Jubiläumsabends habe ich etwas weniger als 60 Personen gezählt, wobei mindestens drei Anwesende nicht auf dem Bild waren oder erst später eintrafen.

Vielleicht war die Traurigkeit ja auch eher im Phantomschmerz über einen zurückliegenden Heimatverlust begründet — mit anderen Worten: Nostalgie. Svetlana Boym unterschied zwischen reflexiver und restaurativer Nostalgie. Beide sind stark durch das emotionale Eingreifen und Begehren der Vergangenheit in der Gegenwart charakterisiert, wobei Boym nur restaurative Nostalgie als problematisch beschrieben hat: Sie führt oft zu populistischem Revisionismus, selektivem Missbrauch von Geschichte und Verhetzungen. Bei der leichten Traurigkeit des Abends handelte es sich mit Sicherheit nur um die meist harmlose, reflexive Nostalgie — harmlos, solange sie nicht in schwere Melancholie und Trübsal führt. Im früheren Wortgebrauch wurde unter Nostalgie auch ein persönlicher „Drang nach Heimkehr“ und damit Heimweh verstanden. In anderen Fällen wird diese emotionale Dynamik auch als Drang beschrieben, sich (wieder) mit altem Schmerz (algos) zu befassen. Dieser Schmerz kann sich in Form von Heimweh ausdrücken, der in der frühen Schulmedizin als Krankheitsbild galt. Ähnlich wie bei Herkunft, wo es eine räumliche und soziale Dimension gibt, verhält es sich auch mit Nostalgie: sie ist einerseits ortsgebunden, weil auch Erinnerungen immer mit Orten oder Objekten korrelieren — andererseits liegen diese Orte, Gegenstände und Erinnerungen in der Vergangenheit.

Viele von uns, mit denen ich mich unterhalten habe, wohnten nicht mehr in den Orten ihrer Jugend vor dem Abitur: Die Wiederbegegnung an einem so prototypisch fränkischen Ort wie der Alten Freyung (Göller) in Zeil am Main mit dem alten, gelben Sandsteingerütsch der Stadtmauern konnte verständlichermaßen Gefühle der Heimkehr und der (alten, verlorenen) Heimat erzeugen. Heimat ist ein komplexer Begriff, der meiner Meinung nach oft zu Unrecht stark simplifiziert, verfemt und in eine rechte Ecke gestellt wird. Ernst Bloch verstand unter Heimat einen „Ort, an dem noch niemand war”, eine Utopie; als etwas, das „allen in die Kindheit scheint”. In diesem Zusammenhang sieht er die Heimat der Kindheit als einen Ort des Ineinanders von Abenteur und Geborgenheit und unterscheidet zwischen einer ersten, zweiten und dritten Heimat. Niemand könne in der ersten Heimat bleiben, so Bloch, wobei der Umgang mit dem Ort der ersten Heimat unterschiedlich sein könne: die einen „müssen fort“, während die anderen „bleiben, um zu bauen“. Heimat werde als ein Ort der Ordnung verstanden, wo alle ihre Rolle wüssten, weshalb idealtypisch auch das archaische Dorf zuvorderst als Heimat vorgestellt werde: dort gab es noch einen Schmied, einen Müller, einen Bader, einen Bäcker. Stellt man nun noch in Rechnung, dass die gesamte Welt im Jahr 25 nach 2000 keinerlei Ordnung oder feste Rollen erkennen lässt, werden nostalgische Gefühle umso „plausibler“.

Fränkisches Dorf Altenstein, 2017.

Der Fortgang des Abiturs beinhaltete in meinem Fall ein durch und durch ernst gemeintes Fortgehenwollen von der Schule als solcher und von der Region als Ort größter, ruraler Langeweile. Ich wollte seit Jahren immer nur fort aus der Welt der Dörfer, wie ich die Gegend später bezeichnen würde, und schon als Teenager verbrachte ich meine Wochenenden in Frankfurt, Nürnberg, Bamberg, Kaiserslautern, bei Verwandten in Österreich und anderswo. Für welthungrige Jugendliche wird die Gegend mit ihrer Langsamkeit, ihren streng bereinigten Fluren und wenigen Kulturveranstaltungen noch heute wie eine trostlose Einöde wirken. Andererseits waren dort doch durchaus gute Freundschaften entstanden, die man mit dem Fortgang über kurz oder lang verlor — und wenn man diese Leute jetzt auf einmal wieder sah, machte das einfach etwas mit einem.

Haßberge 2017

An allen Schulen kommt es neben der formalen, durch die Institution angeordneten Gruppierung in Klassen immer auch zur Bildung von informellen Gruppen, sogenannten Cliquen. Ich weiß nicht, ob meine Clique von außen irgendwie benannt wurde und wie man sie genauer eingrenzen könnte als über die Tatsache, dass die meisten von uns rauchten und das Rauchen durchaus als Marker ansahen. Man war die Raucher, die sich an festgelegten Raucherecken trafen; man war aber auch auf andere Weise eine Art Wahlverwandtschaft, wie Bourdieu die Tendenz nannte, dass Menschen mit ähnlichen sozialen Hintergründen und Interessen grundsätzlich stärker dazu neigen, sich zu Gruppen zusammenzuschließen als mit Menschen, die durch einen anderen Habitus geprägt sind. In unserer Clique wurden liebenswerte, teilweise seltsame Rituale gepflegt; man machte sich über subversive Unverschämtheiten frei, wehrte sich mit schallendem Gelächter gegen verdatterte Lehrer und bot sich dadurch auch ein Gefühl des Schutzes.

Besonders seltsam ist aus heutiger Sicht, dass wir uns eine eigene Sprache schufen, einen Soziolekt — a ghetto land, where we talk slang, wie die Fugees das Anheimelnde an solchen Devianzen und Unangepasstheiten auf den Punkt bringen und die sich innerhalb der deutschen Sprache sehr viel ausgeprägter und höher entwickelt in so faszinierenden Phänomenen wie Kiezdeutsch, Jenisch, Manisch oder Rotwelsch finden. Wir verfremdeten und re-integrierten fränkische Dialektbegriffe in unsere Sprache, meist von der herben Sorte, obwohl diese eigentlich auch unter uns gar nicht hoch angesehen waren und als prestigelose Marker von Bäuerlichkeit galten; das Bäuerische daran wurde freilich von Bayern und Bairisch übertroffen, das mir ein besonderer Graus war und blieb. Wir gaben uns, bestimmten Lehrern, Schülern und Schülergruppen absonderliche Spitznamen, grundsätzlich immer mit Artikel vor dem Eigennamen: die Kerscht, der Ömmes, die Ständy, die Vron, die Tin, der Bauernhof, das alte Scheißteil, das alte Gsöff, usw. Wir ersetzten Hallo oder Hi durch Grüß Gott, S’Gott oder Servus-Grüß Gott-Hallo. Wir setzten Umlaute ein, wo sie nicht hingehörten, vor allem aber arbeiteten wir mit maßlosen Übertreibungen und Zuspitzungen, für welche der fränkische Dialekt ein nicht enden wollendes Repertoire zur Verfügung stellte: Hatte man Kopfschmerzen, hieß es, „Ich hab ewich die Kopffreggn [Bauchfreggn, usw.]“; war man müde, konnte man sagen, „Ich bin ewich (säu-)zammgfreggt“. Praktiziert wurde dieser Soziolekt besonders unter den sogenannten Mitgliedern der Pavillon-Crew, als welche die Profileinträge einer Reihe von Kollegiaten in der Abi-Zeitung die Portraitierten ausweisen. Dadurch wird eine informale Gruppe oder Clique sichtbar gemacht, was tatsächlich einen gewissen Seltenheitswert hat — denn in der Soziologie werden Cliquen besonders darüber charakterisiert, wenige Marker der Sichtbarkeit zu besitzen.

Die besondere Geselligkeit, die wir in dieser Clique in einem völlig profanen, man würde heute vielleicht sagen: geschmacklosen Restaurant namens Pavillon im Industriegebiet der Stadt pflegten, zeichnete sich durch eine gewisse Subversivität aus. Wir waren gewissermaßen die Underdogs der Kollegstufe, was schon damit anfing, dass neben Arbeitern und Angestellten aus den umliegenden Industriebetrieben niemand außer uns dorthin ging. Am Schulcafé, das relativ neu war und von Schülern betrieben wurde (allerdings unter der Ägide eines Lehrerduos mit Best-friend-Attitüde), hatten wir bald jedes Interesse verloren: Es hatte sich zum Einen schnell als Domäne von Schleimern und Bauernhof herausgebildet, zum Anderen musste man zum nächsten Rauchereck unverhältnismäßig weit gehen. Wenn man sich unsere Clique genauer anschauen würde und dabei besonders soziale Herkunft, Bildungskapital und kulturelles Kapital betrachtete, käme man zwar auf kein ganz einheitliches Bild, aber man würde mit ziemlicher Sicherheit feststellen, dass wir überdurchschnittlich oft aus nicht-akademischen Familein kamen. Eine von uns war die Tochter eines Grundschullehrers, aber es war niemand unter uns, der aus den überdurchschnittlich häufigen Haushalten kam, wo eines oder sogar beide Elternteile Lehrer an unserer Schule oder dem Schulzentrum waren.

In der Abi-Zeitung gibt es einen zweiseitigen „Pavillon-Bericht“ über die Gruppe der Pavillon-Gänger, die praktisch tagein, tagaus dort anzutreffen waren. Sobald man volljährig war, unterschrieb man seine Entschuldigungen für Abwesenheit selbst. Davon wurde unter den Pavillon-Gängern so ausufernd (sprich: täglich) Gebrauch gemacht, dass sich manche von uns irgendwann komplexe Tabellen ausdruckten, in denen sie die Abwesenheitsstunden der letzten Tage nur noch ankreuzten. Anschließend konnte man diese lästigen Entschuldigungsschreiben in einen Briefkasten im Oberstufengebäude stecken, der scheinbar selten geleert wurde, weil er irgendwann so verstopft mit Entschuldigungen war, dass er überquoll. Diese groteske Praxis führte natürlich irgendwann zum Konflikt mit dem Oberstufenbetreuer, der auch für den Briefkasten zuständig war, wurde aber dennoch rücksichtslos weiterbetrieben. Ein weiterer Faktor der selektiven Unterrichtswahrnehmung war, dass wir alle irgendwann Auto fuhren, was in der Welt der Dörfer schließlich auch unerlässlich war. Hatte man doch keine Lust auf den Unterricht, setzte man sich einfach ins Auto und fuhr zum Pavillon, wo immer schon jemand wartete. Eine von uns fing irgendwann sogar an, dort in ihrer Freizeit zu putzen.

Ausschnitt des Pavillon-Berichts.

In meine Leistungskurse ging ich prinzipiell schon, was im LK Französisch schon deshalb angezeigt war, weil dieser nicht vom hoffnungslos hilflosen LK-Leiter gestaltet werden konnte, sondern de facto hauptsächlich durch zwei Kollegiatinnen und mich geleitet wurde. Der Unterricht war ansonsten ein Trauerspiel mit anhaltenden Darbietungen schierer Inkompetenz. In der Abi-Zeitung wird dieser LK dann auch in der Form einer Filmkritik gnadenlos verrissen. Ich war froh, dass ich meine eigentlichen Französischlehrer ein paar Jahre vorher kennengelernt hatte: Sie arbeiteten nicht an der Schule, sondern wohnten zuerst in einem Flüchtlingsheim in Zeil und später in Nürnberg und waren als kleine Familie aus Zaïre / Demokratische Republik Kongo gekommen. Ich ärgerte mich zwar immer wieder über das niedrige Niveau und die entsetzlichen Fehler des Leiters im Französischunterricht, konnte meine grundsätzlich zweistelligen Noten aber andererseits gut gegen meine Nicht-Teilnahme am Sportunterricht verrechnen, den ich in vier Semestern nur vier Mal jeweils zum Theorie-Test besuchte, welchen ich von Mitschülern abschrieb: Der Sportlehrer war auch der Französischlehrer, der sich über seine missliche Lage im LK durchaus im Klaren war und mir manchmal diskret zuraunte: „Dohmas, solang du in Französisch guud midmachst, grich mer des mit Sport scho hin…“. In den LK Geschichte ging ich gerne. Außerdem war der LK-Leiter einer der wenigen Lehrer, die so etwas wie eine natürliche Autorität und Charisma besaßen. Die Grundkurse besuchte ich selektiv — also dann, wenn ich es für nötig hielt.

Tisch Nummer 12, wo eine Madagaskarpalme am Fenster stand, war „unser Tisch“ im Pavillon, der mit Kaffee, Apfelschorle, Pommes- oder Spätzleteller bedeckt war und wo vor allem viel zu viel geraucht wurde. Auch Kniffelspiel wird im Pavillon-Bericht erwähnt, woran ich mich nicht mehr erinnere. Vereinzelt tauchten die ersten, klobigen Handys auf (Kerscht), die mich aber damals nicht im geringsten interessierten (mein erstes Handy der Marke Motorola würde ich mir ein Jahr nach dem Abitur in Bosnien anschaffen). Man tauschte Deutsch-Einleitungen aus, verhandelte Hausaufgaben- und Nachhilfeleistungen — vor allem aber hatte man Spaß an Alltagslästereien, triezte und neckte sich gegenseitig. Ging es um die anderen Kollegiaten, mit denen wir so gut wie nichts zu schaffen hatten, sprachen wir despektierlich vom Bauernhof oder den Schleimern (was ich heute natürlich nicht mehr tun würde — aber es war, wie es war).

Sicher: die Mitglieder der Pavillon-Crew grenzten sich ab; doch uns alle verband die Aussicht, zu den Abiturprüfungen antreten zu müssen. Über allem drohte eine bestandene, versemmelte oder später nachzuholende Fortgangsprüfung. Nach der Inszenierung eines Abi-Scherzes, einem offiziellen Verabschiedungsritual im sogenannten Loch und einem Umzug auf Traktoranhängern durch die Stadt würde nichts je wieder so werden wie vorher. Die Schule als Institution und Ort, wo ja trotz aller Subversion alles eine gewisse Ordnung kannte, würde sich in Nichts auflösen. Da ich keinerlei längere Auszeit nahm, sondern relativ schnell in eine Vereins-, Freiwilligen- und Projektarbeitsstruktur wechselte, geriet ich in keinen Leerlauf, kann mich aber an das Gefühl unendlicher, körperlich spürbarer Entspannung erinnern. Außerdem war das Jahr immer noch von der magischen Zahl 2000 und ihren optimistischen Versprechungen eingefasst. Deswegen ist es heute auch angezeigt, sich die Frage zu stellen, ob eigentlich irgendetwas so geworden ist, wie es uns die verheißungsvolle Zahl 2000 hatte weismachen wollen. Dazu mehr im nächsten Abschnitt. 

Referenzen

Bloch, Ernst (1976): Das Prinzip Hoffnung. Frankfurt am Main: Suhrkamp.

Boym, Svetlana (2001): The future of nostalgia. New York: Basic Books.

Boym, Svetlana: Nostalgia and Its Discontents, in: The Hedgehog Review, Summer 2007, 7-18.

Scharnowski, Susanne: Heimat / Die Verlustangst ist real, in: ZEIT ONLINE vom 17.2.2018, URL: https://www.zeit.de/kultur/2018-02/heimat-heimatministerium-moderne-verlustangst/komplettansicht (last retrieved 18.5.2023).

Scharnowski, Susanne (2019). Heimat: Geschichte eines Missverständnisses. Darmstadt: wbg academic.

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